Wir öffnen Türen

Nach der Transformation boten sich für die deutsche Wirtschaft in den mittel- und osteuropäischen Staaten (MOE-Staaten) günstige Produktionsbedingungen. Durch die Wahrnehmung dieser Länder als verlängerte Werkbänke des Westens gerieten deren eigene kreative Leistungen lange Zeit aus dem Blickwinkel. Auch die Fördertöpfe der Europäischen Union erreichten die Kreativwirtschaft der Neumitglieder von 2004 kaum. Einigen Designern aus diesen Ländern, vor allem in der Modebranche, gelang es aus eigener Kraft, sich international einen Namen zu machen. Aber auch unterhalb dieser Elite gibt es einen unerschöpflichen Reichtum an Kreativität, Schaffenskraft und Experimentierfreudigkeit.    

Was den unbekannten Talenten allerdings fehlt, ist der lange Atem, der erforderlich ist, um den eigenen nationalen Rahmen zu sprengen. Zwei oder drei kostspielige Auftritte auf internationalen Messen in Deutschland genügen in der Regel nicht, um bekannt zu werden. Zwar ist das Interesse des Fachpublikums auf der Suche nach Neuem, Ausgefallenem, Exotischem durchaus vorhanden, für den Einkauf, für das eigene Geschäft wird in der Regel aber wieder auf das Bewährte, garantiert Verkäufliche zurückgegriffen.

MOE-Design öffnet eine Verbindungstür: Wir sind hartnäckig und bleiben für „unsere“ Designer am Ball, wenn sie selbst schon längst wieder in ihre jeweilige Heimat zurückgekehrt sind. In unserem Showroom können sich Design-Experten und interessierte Fachleute fernab von jeglichem Messetrubel in Ruhe ein Bild von der Qualität und Leistungsfähigkeit unserer Vertragspartner aus den MOE-Staaten machen. Wir liefern ihnen alle notwendigen Informationen über die Produkte und ihre Produzenten, wir vermitteln die Kontakte und helfen beim Aushandeln der Konditionen.

Sobald sich neue Partner gefunden haben, ist unsere „Mission“ erfüllt. Designer und Vermarkter haben sich gefunden. Der Showroom ist offen für neue Aussteller und ihre Exponate.

We open doors

After transformation there were optimal production conditions in the Central and Eastern European countries (CEE, German: MOE) for the German economy. Due to the perception of those countries as extended working sites of the Western world, those countries‘ own creative performance got out of sight. Also funding from the European Union hardly reached the creative economy of the new EU members fo 2004. Some designers from those countries, especially in the fashion industry, managed on their own to become popular internationally. But also beneath this elite there is an unfailing richness of creativity, inventiveness, and eagerness to experiment.

What the undiscovered talents are missing is the perseverance needed to expand the own national boundaries. Two or three expensive presences at international trade fairs in Germany are usually not enough to become popular. Even though the expert audience is interested in finding new, exceptional, exotic things, they usually fall back on established, most certainly marketable items for purchasing for their own businesses.

MOE-Design opens a connecting door: We are persistent and keep trying for „our“ designers while they already returned to their home country. In our showroom design experts and interested specialists have the opportunity to get an idea of the creativity and capability of our affiliates from Central and Eastern European countries in a calm environment, away from any exhibition fair turmoil. We deliver all necessary information about products and their, connect them, and help negotiating the conditions.

As soon as new partners are found our „mission“ is accomplished. Designer and marketer have found each other. We are open to new exhibitors and their exhibits.